Linthzeitung 3.Oktober 2019

Mein Land - dein Land - kein Land? Letzteres trifft zu: Die Betreiberfirma der künftigen Deponie besitzt in Ermenswil keinen einzigen Quadratmeter Land. Dies hindert sie jedoch nicht an kreativem Umgang mit gepachtetem und jüngst auch mit fremden Grundeigentum. Lesen den aktuellen Zeitungsartikel und machen sie sich ein Bild der jüngsten Recherche.



Linthzeitung 7.September 2019

Linthzeitung 16.August 2019

Linthzeitung 8.Juli 2019

Kommentar: Interessant am folgenden Artikel ist folgende Ausgangslage: Die allermeisten Briefe richten sich wohl eindeutig an die Behördenvertreter und nicht an den Unternehmer. Entsprechend dürfte man erwarten, dass vorallem der Gemeinderat Stellung bezieht, statt einfach dafür sorgt, dass "Rückmeldungen gebündelt an den Unternehmer" weitergereicht würden. Das ein Unternehmer Business machen will, ist an und für sich kein Problem bzw. per se der Hauptzweck eines Unternehmens.  Beim Gemeinderat darf man jedoch vor allem auf eines pochen: Das sich dieser konsequent und nachhaltig in erster Linie für sein Dorf und dessen Lebensqualität einsetzt. Im Sinne des Öffentlichkeitsgesetzes steht für depo-nie.ch fest: Wir erwarten eine Veröffentlichung aller  Eingaben des Mitwirkungsverfahrens analog einer jeden Vernehmlassung im Alltag einer öffentlichen Verwaltung. Diese können selbstverständlich anonymisiert werden. Aber: Der Umfang und die Anzahl soll für alle Betroffenen ersichtlich sein. Mitwirkung bedingt Transparenz! Es gab schon genug Ungereimtheiten im Vorlauf. 



Zürcher Oberländer 2.Juli 2019


Linthzeitung 25.Juni


Linthzeitung 24.Juni




Linth24.ch 23.Juni

Linthzeitung 22.Juni

Basler Zeitung 22.Okt 2018 Über die wundersam schnelle Füllung einer Deponie in Liestal

Kommentar: Der Artikel weist auf zwei Zentrale Probleme hin, welche auch in Ermenswil drohen: Die Politik geht Hand in Hand mit der Bauwirtschaft, weil sie durch die Deponie zum einen von Einnahmen und boomender Wirtschaft und grenzenlosem Wachstum träumt. Das Problem:  Der Betreiber ein privater Akteur, welcher nunmal den Gesetzen des Marktes folgt. D.h. die Deponien werden land auf land ab viel schneller voll als geplant und der Ruf nach Erweiterung der Deponie wird schon wenige Jahre nach Eröffnung laut. Was dabei vergessen geht: 1Mio Tonnen Inertstoffe kommen nur per LKW auf die Deponie. Wird die Deponie 4x schneller voll als geplant, heisst dies auch dass 4 x mehr Verkehr rollt als geplant! 

 

Wenn dann auch noch eine Ortsgemeinde pro Kubik Inertstoffe mitverdient, fällt das Anliegen auf der Teppichetage der Ämter meist auf fruchtbaren Boden. In der Region bezahlt RJ rund die Hälfte an die regionale Planung- welche die Deponie am meisten pusht. 

NZZ 19.Juni 2018 über die Deponie Gossau-Grünigen

Bemerkenswert: Die Standortgemeinden wehren sich im Verbund mit allen Parteien bis vor Bundesgericht gegen den LKW Verkehr. Denn sie wissen: Wenn eine Deponie mal einen Standort hat, ist einer späteren Erhöhung der Kapazitäten Tür und Tor geöffnet. 

Tagesanzeiger 19.Juni 2018 über die Deponie Gossau - Grünigen

Basellandschaftliche Zeitung 22.Sep 2017

ÜBER DIE WUNDERSAME FÜLLUNG EINER DEPONIE  innert weniger Jahre - geplant war sie bis Mitte Jahrhundert zu betreiben...